Geführte Motorradtouren abseits der üblichen Strecken sind eine neu Art zu biken und werden immer beliebter. Damit das Vergnügen an diesen gebuchten Touren besteht darin, gemeinsam eine einzigartige Landschaft zu entdecken und jenseits des Massentourismus die Besonderheiten dieser Regionen zu genießen, auch in kulinarischer Hinsicht. Wichtig ist, dass der Veranstalter die Touren mit kleinen Gruppen mit maximal zehn Teilnehmern durchführt.
Kleine Gruppen
Gerade weil der Reiz auch in der Übernachtung in Unterkünften kleinerer Ortschaften und Hotels liegt, kann sich nur so das Versprechen erfüllen, dass die Touren abseits der „ausgetretenen“ Wege führen und Neues entdeckt werden kann. Und eben diese Ortschaften mit einer einzigartigen Atmosphäre verlangen nach Ruhe. Das coole Ledersofa oder Schlafcouch zum Entspannen bieten zwar Entspannung, aber wenig Ablenkung. Abgesehen von an und Rückfahrt bieten die Veranstalter oft gepäckfreie Tagestouren an. Für die Teilnehmer ist es wichtig, dass die Touren auch Zeit zur Entspannung bieten. Wer Abenteuertouren sucht, wird vom Veranstalter auch auf die besonderen Risiken hingewiesen und muss entsprechende Voraussetzungen mitbringen. Aber auch die Tagestouren, die bewusst auf kleineren und manchmal auch sehr kurvigen Strecken stattfinden, stellen die Fahrer vor gewisse Ansprüche, denen auch das Motorrad genügen muss. Das Reisetempo ist touristisch bis zügig, wobei sich die Gruppe zwangsläufig den schwächsten und langsamstem Teilnehmern anpassen muss. Dank guter Führung und moderner GPS-Technik kann aber hin und wieder den schnellsten die Gelegenheit gegeben werden, ihr Bike laufen zu lassen.
Einhaltung der Regeln
Wichtig ist immer der technische Zustand des Motorrads, den Sie vor Urlaubsreisen immer überprüfen lassen sollten. Die Einhaltung der gesetzlichen Regeln des Gastlands werden vom Veranstalter vorausgesetzt. Natürlich wird ein guter Motorradführer technische Mängel einer Maschine in der Regel bemerken. Die Pflicht zur Einhaltung der technischen Voraussetzungen und die Kenntnisse entsprechender Bestimmungen liegen aber beim Teilnehmer. Das Gleiche gilt für die Fahrweise. Diese sollte ausdrücklich den Gegebenheiten und Möglichkeiten der Gruppe angepasst werden. Auch die Schutzkleidung muss während der Motorradtour entsprechenden Standards genügen. Wer hier nicht bereit ist, entsprechende Konzessionen zu machen, der sollte sich vor der Teilnahme überlegen, ob er nicht lieber allein reisen möchte. Die Aufzeichnung der gefahrenen Strecken oder die begleitende Nutzung von Generalkarten ist untersagt. Urheberrechtliche Ansprüche bestehen zwar nicht, aber das berechtigte Interesse des Veranstalters seine besonderen Orts-Kenntnisse und damit seine Geschäftsgrundlage zu schützen, sollten respektiert werden.
Bild: panthermedia.net Frank Zapf
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26.10.2011
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